Wir ziehen um nach streuobstwunstorf.de

Besuch Waldgarten Eimbeckhausen

Published by

on

Letzten Samstag haben wir Jan-Hendrik Hartinger in seinem Waldgarten in Eimbeckhausen besucht. Zur Begrüßung kamen spontan seine Gänse um die Ecke um nach dem Rechten zu sehen. In seinem Blog erfahrt ihr wie die Mama „Fritzi“ sich um ihren Nachwuchs gekümmert hat.

Und gleich ging es los durch die Reihen von Buschbäumen, entlang der Hochstämme und ganz besonders intensiv bei den köstlichen Brombeeren und Erdbeeren. Jan möchte ausprobieren. Das merkt man im Gespräch mit ihm, er hat keinen unverrückbaren Plan. Wenn etwas nicht so funktioniert, wird der Plan angepasst. So hat er neben den herkömmlichen Obstarten auch Kiwibeeren, Indianer-Bananen oder Korallen-Ölweiden auf seiner Fläche. Die Korallen-Ölweiden verstehen sich gut mit der Walnuss. Auch Stachelbeeren oder Holunderbäume finden sich am Ende der Wiese. Die Stachelbeeren sind einer Gespinnstmotte zum Opfer gefallen, aber gespritzt wird nicht. Dafür ist die Artenvielfalt eben auch ein Gewinn, wenn eine Obstart ausfällt gibt es ja noch all die anderen.

Jan kooperiert mit einer Schäferin und einem Imker. Eine Herde Skudden hilft ihm beim mähen und ein Imker nutzt seine Blütenvielfalt zur Honigproduktion.

Ein Bach liefert ihm das ganze Jahr zuverlässig Wasser, allerdings muss er dies mit reiner Muskelkraft zu den Pflanzen transportieren.

Jenseits des Baches geht Jans Projekt weiter. Dort hat er einen Agroforst aufgebaut. Neben Speierling-Bäumen, die sehr wertvolles Holz liefern, allerdings ihre Zeit brauchen, hat er Erlen und Weiden angebaut.

Im nächsten Jahr soll Gemüse das Angebot abrunden.

Wir waren nach dem Rundgang und den vielen Informationen noch in einem Hof-Café Volker im Nachbarort Nettelriede. Ein wirklicher Geheimtipp, erst kurz vor dem Ziel gab es ein winziges Hinweisschild. Das Café war gut besucht. Die beste Reklame sind der vorzügliche Kuchen und das bezaubernde Ambiente.