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Unsere Wiese im Jahreslauf – Juni 2023 –

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Im Juni 2023 wurden, wie schon in den Vorjahren, größere Flächen in den Bereichen „Kornellkirschen“ (B), „Wilde Bienen – Wilde Blüten“ (D) und „Obst im Klimawandel“ (F) gemäht und gemulcht.

Beim Mähen ist Wahl des richtigen Werkzeugs sehr wichtig. Am Insektenschonendsten ist eine Mahd mit dem Balkenmäher oder mit der Sense. Bei beiden Methoden ist der Tod und die Verletzung von Tieren im Vergleich zu anderen Methoden mit Abstand am geringsten.

Das Mulchen ist für eine Blühwiese eine Katastrophe, da die meisten Blühpflanzen Lichtkeimer sind. Zum einen steht Licht unter der dicken Mulchschicht nicht zur Verfügung. Ein zweiter Punkt ist, dass Blühpflanzen eher magere Böden bevorzugen und durch die Mulchschicht eine stetige Anreicherung der Böden mit Nährstoffen stattfindet. Gräser lieben es nährstoffreich und wachsen schneller. Das bedeutet beide Effekte, Mulchschicht und das schnelle Wachsen des Grases durch den Nährstoffeintrag machen es den Blumen schwer überhaupt zu keimen.

Für eine blütenfördernde Bewirtschaftung muß das Mahdgut von der Fläche genommen werden, z.B. für Heu, es darf keine Mulchschicht entstehen.

Im Bereich „Alte Gärtnerei“ (A) steht das Gras hoch, so dass Blütenpflanzen kaum eine Chance haben. Dort hat unsere Gruppe ab Juli mit der Sense und im Mosaik gemäht. Das Ergebnis wird in den Bildern vom Juli zu sehen sein.

Fortsetzung folgt